Dienstag, 17. Juni 2008

16. Juni 2008: Erster Arbeitstag

Der ernst des Lebens beginnt wieder mit einem rasselnden Wecker um 5:30 am!

Zum Glück konnte ich am ersten Tag mit meiner Gastschwester mitfahren, denn die Gegend vom Firmengelände ist nicht sehr sicher und jeder sagt zu mir:

Verlasse auf keinen Fall das Firmengelände! Daher bringt mir selbst meine tollen Arbeitszeiten von 8:30 am bis 3:30 pm nichts, denn der BASF-Bus verlässt um 6:30 pm das Firmengelände und daher bin ich erst um ca. 8:00 pm Zuhause.

Ich bin Praktikant in der Logistik bzw. Einkauf (International), was sehr interessant ist. Meine Abteilung besteht noch aus zwei Chefs (Crystian und Oscar), sowie drei Kollegen (San Carlos, Juliana und Julietta).

Heute habe ich gleich einmal eine dreistündige Sicherheitseinweisung bekommen, sowie meine Arbeitskleidung (bestehend aus Brille, Hut, Schuhen und Hose).

Die Firma ist sehr überschaubar und alle Begrüßen sich morgens freundlich mit einem „Besito“!
Gesund und Munter habe ich schließlich meinen ersten Arbeitstag mit einem „postre“ beendet – wie immer kann man nur sagen „SEHR LECKER“!!!!

15. Juni 2008: El día de padre

Hier wird der Vatertag „etwas“ mehr gefeiert als bei uns und so bekam ich die Möglichkeit mit Sylvia (der Mama von Ingrid) eine echte Fiesta hier in Peru zu erleben – was einfach nur schön war.

Jedoch kann man einen am Abend wirklich nach Hause rollen. Aber davor noch einige Tipps.

- Morgens auf keinen Fall etwas essen.
- Nicht nach deutscher Zeit erscheinen.
- Nicht erwarten, dass das Essen bereits zubereitet ist wenn man kommt (da wird frühestens - angefangen)
- Nicht (wie ich) schon beim ersten Gang „zuschlagen“ – denn das könnte mit ziemlich vollen Magen am Abend enden.Daher auf alle Fälle ein „Pölsterchen“ für den Nachtisch aufheben, denn über diesen geht NICHTS!


13. Juni 2008: Lima entdecken

Nach dem aufstehen, sind meine Gastmama und ich mit so einem bekannten „Migro“ oder wie auch immer die heißen, ins Einkaufszentrum gefahren. Diese Fahrt war echt ein Erlebnis!

Einen Sitzlatz brauchte man erst gar nicht suchen!

Vorne spielte aber noch ein Mann auf seiner Gitarre "landestypische" Musik – was mir sehr gut gefallen hat.

Ich selbst war eher damit beschäftigt die Landschaft und alles um mich herum zu erfassen. Allein diese Fahrt war ein echtes Erlebnis.

Am Abend wurde ich dann von Ingrid’s Mama abgeholt, um einen Tanzclub zu besuchen – mein zweites Erlebnis (und beides an einem Tag)!

Zuerst haben einige Tänzer mit landespezifischer Kleidung Tänze der einzelnen Regionen getanzt!

Das war echt super genial!

Nachdem Essen konnten dann alle auf der Tanzfläche ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Erstaunlich war die „ältere“ Generation, die mich von ihren Tanzkünsten wirklich beeindruckt hat. Dazu mein erster Pisco Sour! ;-)

11. Juni 2008: Ankunft in Lima

3:00 am Aufstehen und duschen
4:30 am Abfahrt am Hotel zum JFK-Flughafen
5:00 am Ankunft Flughafen
8:00 am „Normale Abflugszeit“
9:30 am Tatsächliche Abflugszeit

1:00 pm Laut Plan - Ankunft in Bogota
1:40 pm Laut Plan – Abflug nach Lima

1:45 pm Ankunft in Bogota
2:15 pm Abflug in Bogota (das Flugzeug hat zum Glück gewartet)

5:30 pm Ankunft Lima
6:00 pm Abholung vom „BASF-Taxi“ am Flughafen

Mein abenteuer in Lima beginnt mit der Fahrt zu meiner Gastfamilie in Surco. Denn „Verkehrsregeln“ – das ist das denn?

Straßen:
„Eigentlich“ sind drei Spuren eingezeichnet – in Peru kann es schon mal zu fünf oder sechs Spuren werden!
Busse:
„Eigentlich“ hat der Bus Sitze für ca. 15 Personen – aber 30 Personen haben auch platz, das ist hier gar kein Problem.
Verkehrszeigen und Blinken:
Nein, so etwas gibt es hier nicht!

Hupen innerhalb und außerhalb der Ortschaften:
Und weil es so schön war, hupen wir doch einfach noch einmal – warum auch immer!

Erste Erkenntnis in Peru:
Auf keinen Fall selber ans Steuer sitzen! :-)

8:00 pm Ankunft bei Familie Díaz

Amilia und die Großmutter begrüßen mich freundlich und zeigen mir sogleich mein Zimmer, welches ich noch für die kommenden drei Wochen mit meiner „Schwester“ Any teilen werde.

8:30 pm Abendessen mit der Familie
9:30 pm SCHLAFEN!!!!!!!!!!!!!!!!

Hier noch ganz kurz einige Informationen zu meiner Familie:

Amilia ist die „Ama de Casa“ – also das Hausmädchen. Eine ganz liebe!
Sie macht jeden Morgen das Frühstück, wäscht mit den Händen die Wäsche, macht morgens alle Betten, räumt den Küchentisch ab, putzt alle Zimmer…etc.

Magda ist meine Gastmutter.
Eine ganz liebe Frau – sie hat mir hier schon ein wenig die Gegend gezeigt und mir noch mal alles gesagt was ich machen darf und was nicht.

Juan Carlos senior und junior:
Gastvater und mein “Bruder” – die beiden haben gemeinsam eine Firma in der Nähe vom Haus. Beide sind ganz lieb.

Wer noch bleibt ist Any.
Mit ihr teile ich gerade mein Zimmer. Any ist auch total lieb und eher eine ruhige Person. Sie arbeitet ebenfalls bei der BASF und wird mich teilweise mitnehmen.

Für die kommenden drei Wochen lebt hier noch Etienne, er ist ein Austauschstudent aus Canada.

Das waren auch schon alle die hier wohnen.

Das Haus ist relativ groß, sogar mit einem Pool – jedoch ist es definitiv zu kalt, um ihn zu benutzen.

Das Wetter – nun gut - es ist eine ziemliche Umstellung, von dem Wetter in Kalifornien zum Wetter hier in Peru – aber daran werde ich mich gewöhnen.

Das Verstehen klappt bisher ganz gut, sprechen selbst – naja, fällt mir noch relativ schwer – doch dafür bin ich schließlich hier!

So das sind meine ersten Eindrücke!
Auf alle Fälle freue ich mich auf die spannende und abenteuerreiche Zeit hier in Peru!

Samstag, 14. Juni 2008

10. Juni 2008: Little Katrin besucht BIG APPLE

5:00 am Aufstehen
6:00 am Busstation
7:30 am Ankunft 34th Avenue

Der Fußmarsch geht los:

Vorbei am Madison Square Garden Centerin Richtung dem höchsten Gebäude von New York: Empire State Building
Hier biegen wir dann rechts ab und folgen der 5th Avenuebis zum Madison Square Park. Dieser Park ist perfekt für meine erste Rast und was passt da nicht besser als ein Smoothie von Jamba Juice – ein idealer Start in den Tag mit diesem sonnigen Wetter.

Weiter geht der Marsch zum Flatiron Building – was für jeden von verschiedenen Filmen bekannt ist.Nach dem Union Square Park folge ich der Fifth Avenue bis zum Washington Square Park.

Noch ein kurzen Abstecher in Little Italy und China Town und schon habe ich die Brooklyn Bridge erreicht – dazu merke ich die ersten „Müdigkeitserscheinungen“!

Über die Brooklyn Bridge und wieder zurück zur Wall Street.

Da nun schon Mittagszeit und die zweite Wasserblase am Anmarsch ist, kommt mir die Staten Island Ferry sehr gelegen – dazu kostenlos :-)! Nach dieser angenehmen Mittagspause geht es weiter über den Battery Park zum Ground Zero, was ein etwas komisches Gefühl in mir verursacht hat. Weiter in Richtung Grand Central Station folge ich dem Broadway und dem Einkaufsviertel Solto in Manhatten. Noch kurze Sicht auf die Public Library und dem Chrysler Buildung und schon ist:

7:15 pm Treffpunkt mit Nathalie bei der „großen“ Uhr im Grand Central Station Wie könnte man den Tag nicht gemeinsam mit einer alten Freundin aus dem tollen deutschen Dorf „Wilferdingen“ abschließen, als „Times Square“. Gesagt getan!

9:15 pm Anmarsch meiner dritten Wasserblase und Verabschiedung von Nathalie für die kommenden drei Monate (bis wir uns in New York im September wieder treffen)
11:00 pm Ankunft im Hotel11:01 pm SCHLAFEN!!!!!!!

8.+9. Juni 2008: Besuch bei Freunden in Laguna Beach

Bevor es mit meiner Reise nach New York weiter geht, ist es schön, zwei Tage in einem meiner Lieblingsorten zu verbringen: Laguna Beach Papa und ich haben noch einen Abstecher bei unseren Freunden hier in Laguna Beach gemacht, die ein kleines wunderschönes Cottage haben. Noch ein paar letzte Spaziergänge am Strand, letzte Sonnenstrahlen tanken (bevor es in den Winter geht) und Sushi essen.
So habe ich meine Reise im wunderschönen Kalifornien beendet!

Samstag, 7. Juni 2008

1.-4. Juni 2008: ASTD in San Diego

Nach den letzten drei Wochen in Palm Springs, ging die Reise weiter und endet schließlich in San Diego zur ASTD.
Eberhard, Papa und ich haben in diesem Zug noch Zuwachs von Martina Hering aus Deutschland erhalten.
Die Tage waren super spannend und haben unglaublich viel Spaß gemacht.

Einmal hatten wir die einmalige Gelegenheit mit Bob und seinem Fischerboot eine Runde durch die Bucht von San Diego zu fahren – was definitiv ein tolles Erlebnis war.


Hier noch einige Bilder von unserem tollen Stand:
Abends dann beim "Dinner" ;-)