Sonntag, 24. August 2008

Ausflug nach Pachacamac

Bereits um acht Uhr wurde ich von meinem Chef und seiner Familie zu einem Tagesausflug abgeholt.

Zuerst ging es auf Entdeckungsreisen der Inca Ruinen in Pachacamac. Nachdem wir unser kulturelles Wissen erweitert hatten, wollten wir die sportliche Betätigung an diesem Sonntag natürlich nicht zu kurz kommen lassen. Mit einem leeren Magen ging es zum Almuerzo in ein super leckeres Restaurant (der Chefkoch hat sogar seine eigene Sendung), wo wir wieder zu Kräften kamen. Zum Abschluss des Ausflugs ging es schließlich noch zum „Plaza de Armas“ von Pachacamac, um noch einen leckeren Nachtisch an einem der vielen Stände zu probieren.
Am Abend ging es dann auch an den Flughafen, da mein Besuch aus Deutschland ankam

Samstag, 23. August 2008

Eine ganz "gewöhnliche" Geburtstagsfeier in Peru :-)

Nachdem ich am Samstag bis zwölf Uhr geschlafen habe (irgendwie ist das hier kein Problem, obwohl ich in Deutschland froh bin, wenn ich mal länger schlafen kann als zehn Uhr), ging es erst einmal eine Runde joggen.

Ganz spontan wie die Peruaner sind, hat mir meine Familie anschließend mitgeteilt, dass wir zu einer Geburtstagsfeier nach Pachacamac fahren.
Hätte ich gewusst, was hier eine „gewöhnliche“ Geburtstagsfeier ist, dann hätte ich mich auf alle Fälle anders gekleidet.

Natürlich wären Sonnenbrille, Silberschmuck und Absatzschuhe als erste Priorität mit dabei gewesen - denn das ist hier die „Basisausrüstung“ :-).
Neben dem leckeren Essen, den Cocktails und passender Musik (zu der natürlich getanzt wurde), gab es genügend Spielraum für die Kinder und deren Haushälterinnen.

Abschiednehmen von einer netten Bekanntschaft

Kaum zu glauben aber wahr – Steffi`s Praktikumszeit ist auch schon vorbei und am Montag heißt es für Sie:


Zurück nach Deutschland (LEIDER)!

Doch bevor sie sich auf den Weg begibt, haben wir uns noch einmal zu unserem „deutschsprachigen Freitagabend“ getroffen. Heute war es nicht Larcomar, Miraflores und Kinoabend. Nein, heute war unser Motto:

COCKTAIL TRINKEN IM CHILI`S

Dienstag, 19. August 2008

Typisch Peru

Was hier immer wieder faszinierend für ist, sind die kleinen Stände die es überall gibt. Ob auf den Autobahnbrücken, an den Ampeln, an den Haltestellen – es gibt sie einfach überall und somit kann man sich auch immer wieder etwas leckeres zu essen bzw. trinken kaufen. Sie unterscheiden sich ganz einfach:

  • Süßspeisen, Brot & Brötchen

  • Eis

  • Einfache Stände mit diversen Süßigkeiten & einfachen Getränke

Spontantrip nach Trujillo

Myriam hatte mich bereits vor ein paar Wochen nach Trujillo eingeladen. Ganz spontan entschied ich mich daher am Freitag die Einladung nach Trujillo und zum QUINCINIERA ihrer Nichte anzunehmen. Mit dem Nachtbus ging es am Freitagabend nach Trujillo.

Um halb neun haben wir schließlich die Busstation von Trujillo erreicht, wo auch schon Myriam und ihr Ehemann mich herzlich empfingen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es dann zum Plaza de Armas von Trujillo und weiter zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Mit Myriam hatte ich auch den Besten Reiseführer. So eine Stadtbesichtigung macht hungrig und somit gab es erst einmal bei den Eltern von Myriam ein leckeres „Almuerzo“. Anschließend fuhren wir dann mit meinem Lieblingstransportmittel - der Migro – nach…ans Meer. Einfach wunderschön!!!

Nachdem wir wieder zurück kamen, mussten wir uns auch schon für den „QUINCINIERA“ von Jolie (der Nichte von Myriam) richten. Eigentlich hätte die Fiesta um acht angefangen, wir waren um neun die ersten Gäste und gegen halb elf waren dann auch die meisten da. Jolie ist dann mit ihrem Dad, passender Musik und ihrem rosa Kleid in den Festsaal stolziert.

Mit einem „Vater-Tochter“ Tanz wurde anschließend die Feier eröffnet. Nach dem Vater kamen der Großvater, der große Bruder, die Cousins und noch alle Klassenkameraden. Vor die „Quinciniera-Torte“ angeschnitten wurde, hielt der Vater und Grossvater eine kleine Rede für das Geburtstagskind, bevor jeder Gast sein Geschenk überreichte.

Dann ging die Feier erst richtig los – tanzen bis in den Morgengrauen! Dabei war das leckere Buffet eher nebensächlich.

Mit ein paar Wasserblasen, müden Beinen vom tanzen und Augenringen fiel ich um halb fünf völlig erschöpft ins Bett, so dass selbst ich bis zum Almuerzo geschlafen habe.

Nach dem leckeren Almuerzo (Papa rellena, choclo, arroz verde con pollo, chirimoya) wollten wir eigentlich Chan Chan besichtigen, leider hat die Besichtigungsstätte bereits um vier geschlossen und somit war dies nicht mehr möglich. Somit blieb uns halt nichts anderes übrig als zurück nach Trujillo zu fahren und frustriert den Rest der Torte zu essen ;-)!

Am Abend ging es dann mit dem Nachtbus zurück nach Lima, wo ich schließlich direkt von der Busstation zur BASF fahren durfte, um pünktlich anzukommen.