Freitag, 12. September 2008

31. August: Fahrt nach Puno

Heute hieß es Koffer packen. Doch bevor es mit dem Bus nach Puno ging, hatten wir noch etwas Zeit. Da heute Sonntag war und wir beide leider keinen Gottesdienst besuchen konnten, genossen wir die Stille am Morgen und lasen noch gemeinsam in der Bibel.

Im Bus stellten wir mal wieder fest, dass das Toilettenpapier von Damaris fehlt (Sorry Cousinchen, nächstes Mal höre ich wohl besser auf dich!). Wir waren froh, dass der Bus nicht so voll war und planten uns auszubreiten. Leider hatten wir uns zu früh gefreut, denn mit der Reisegruppe aus England hatten wir nicht mehr gerechnet.

Stinkend, mit viel Bier, Lärm und dem „F…-Wort“ kamen sie in dem Bus (dachten sie wären die einzigen). Vorbei mit der Ruhe und vorbei mit dem Ausbreiten!

Zum Glück hatte ich die Gummibärchen dabei, die Tabea aus Deutschland mitgebracht hat – die beste NERVENNAHRUNG!

Irgendwann wurde der Geruch von Schweißfüssen so stark (als die Engländer ihre Schuhe auszogen), dass ich nur noch mein DEO auspacken und großzügig um Tabea und mich sprayen konnte. Wenigstens konnte man nun wieder „durchatmen“. Trotzdem waren wir überglücklich nach 6, 5 h Fahrt endlich wieder an der frischen Luft zu sein (ohne den Geruch von Schweißfüssen).

In Puno wurden wir in unser gemütliches Hotel gebracht und gingen zum Abschluss des Tages noch gemeinsam essen. Anschließend gab es noch mein Lieblingsnachtisch: EIS (wobei wir das hätten lieber lassen sollen, denn ab diesem Tag war unser neuer Freund „die Toilette“).

Bevor wir uns für den kommenden Tag ausruhten, gab es noch ein paar Tassen Coca-Tee.

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