Samstag, 13. September 2008

1. September: Lago Ticicaca

Um halb sieben wurden wir zu unserem Tagesausflug abgeholt. Heute war es soweit – mein erstes Fieberbläschen (auf dieser Reise) machte sich bemerkbar. Da Zovirax zu meiner Standardausrüstung (bei Reisen) gehört, war dies kein Problem.

Mit einem süßen kleinen Boot ging es zu den „Uros“ Inseln auf dem „Lago Ticicaca“. Hier erhielten wir eine ausführliche Erklärung zur Geschichte, zur Kultur und zur Bauweise der Inseln / Häuser und Boote der Bewohner – es war einfach nur faszinierend. Anschließend durften wir auch noch die „typischen“ Häuser und Boote besichtigen. Weiter ging es mit einer 2,5 h Fahrt zur Insel „Taquile“. Während dieser Zeit konnten wir dieses Paradies (für mich) genießen. Es war einfach nur unglaublich und mir kam es wie in einem Bilderbuch vor. Doch es war kein Bilderbuch, es war REAL. Bei nur 15°C und Sonnenschein saßen wir auf dem Boot und genossen die Aussicht und die Ruhe. Dabei konnte ich sogar etwas schlaf vom Vortag nachholen. Leider habe ich dabei nicht realisiert, wie sich ein Sonnenbrand um meine Augen anbahnte. Auf Taquile angekommen ging es mit dem Staunen weiter. Das kann man einfach nicht beschreiben! Wir wanderten über die Insel bis zum Plaza de Armas. Rechts und Links der Wege arbeiten die Bewohner. Es war einfach so genial und dazu noch so ruhig (keine Autos, kein Smog, kein Fernseher, kein Hupen, keine bellende Hunde, keine Alarmanlagen) – HERRLICH! Ein weiteres Highlight in meinem Leben. Nach Macchu Picchu ist das bereits das zweite Erlebnis, dass mich sprachlos gemacht hat (dazu noch beide Erlebnisse in einer Reise und in so kurzer Zeit).

Dann noch der Blick vom Plaza de Armas auf Berge Boliviens – was soll ich sagen als „UNA MARAVILLA“. Nach dem Mittagessen fuhren wir 3 h zurück nach Puno. Am Hotel stellten wir (vor allem ich) mit schrecken unseren Sonnenbrand fest. Das hieß erst einmal „Aprés-Creme und Zovirax“ (für mich)!

Bevor wir um halb zehn mit dem Nachtbus zurück nach Cusco fuhren, gab es noch ein paar Tassen Coca-Tee.

Zum Glück waren dieses Mal keine Engländer im Bus. Da es dieses Mal „etwas“ ruhiger war, konnten wir trotz Sonnenbrand fast die ganze Fahrt über schlafen (obwohl mein ganzes Gesicht weh getan hat).

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