Freitag, 12. September 2008
28. August: Ankunft in Cusco & Citytour
Um sechs Uhr ging es mit dem Taxi und unserem Reisegepäck (jeweils einen Rucksack und eine Handtasche) an den Flughafen. Da wir noch ein wenig Zeit hatten, verbrachten wir diese in den Flughafengeschäften. 

Bereits beim Flug nach Cusco konnten wir langsam erahnen, was uns in den kommenden 10 Tagen erwarten wird.
In Cusco angekommen spürten wir einen ziemlichen Druck im Kopf, dazu waren wir von der Sonne völlig erschlagen (Cusco liegt auf 3.300 m). Nach einigen Tassen „Mata de Coca“ ruhten wir uns ein wenig im Hotelzimmer aus. Das war auch wirklich nötig, da wir bereits von ein paar Treppenstufen nicht mehr atmen konnten (Wir wurden von allen im Voraus gewarnt. Wie wir eben sind, haben wir es nicht wirklich ernst genommen bzw. unterschätzt.).
Als wir glücklicherweise nach dem Schlaf keine weiteren Probleme hatten (Wir konnten endlich wieder Treppen steigen ohne nach Luft zu „schnappen“), konnte die Citytour starten. Zu Beginn der Tour ging es zum „Convento Qorikancha“, wo wir die ersten Eindrücke der Inca-Kultur erhielten. 
Vom Konvent ging es zum Plaza de Armas. Um den Plaza de Armas gibt es einige Kirchen, wobei wir mit unserem Guide in die Catedral gingen. In der Catedral glitzerte es nur so von all den Altäre, die mit Gold (und Kitsch) verziert sind. Ebenfalls befindet sich in der Catedral (wie unser Guide beschrieb) „das bekannte Gemälde“ vom letzten Abendmahl von Jesus und seinen Jüngern. Das Besondere an diesem Bild ist das Meerschweinchen in der Mitte des Tisches! 
Nach der Catedral fuhren wir mit dem Bus zu „Q´engo“.
Weiter ging die Reise zu den Tempeln von „Saqsaywaman“. Es war zwar wunderschön, aber da die Sonne von den Wolken bedeckt wurde, war es ziemlich kalt (konnte man an meinen blauen Lippen und blauen Fingernägeln deutlich sehen). 

Als der Guide dann nur noch von sich erzählte und wie toll er ist,
haben Tabea und ich eine kleine „Fotosession“ eingebaut. Wenigstens ist uns dadurch wärmer geworden. 
Am Ende des Tages liefen wir sogar noch einen kleinen Abschnitt des „Inca-Trails“ – das wollte ich schon immer machen. 
Erfroren, erschöpft und mit vielen neuen Eindrücken des Tages ging es zurück zum Hotel wo wir uns mit unserem „Abendritual“, ein paar Tassen Coca-Tee, aufwärmten.
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