Freitag, 12. September 2008

29. August: Macchu Picchu

Laut unserem Plan hätte der Tag um halb neun mit der Sacred Valley Tour begonnen, doch was wäre ein Urlaub wenn alles nach Plan laufen würde?

Kurzerhand wurden wir um sechs Uhr mit einem Telefonanruf geweckt, da unser Guide an der Rezeption auf uns wartete. Noch etwas verschlafen und ein wenig durcheinander (wer mich kennt weiß, dass ich morgens etwas länger benötige) versuchten wir erst einmal „Klarheit“ in die Situation zu bringen.

Somit hieß unsere Tagestour heute: Macchu Picchu

Spontan wie wir zwei „Superfrauen“ sind, haben wir schnell alles gepackt, gefrühstückt und dann ging es auch schon ab ins Auto. Da wir den Zug in Cusco verpasst haben, mussten wir diesen einholen. Unser Guide hat es tatsächlich geschafft! An der zweiten Haltestelle warteten wir mit strahlendem Gesicht (endlich war die Besorgnis im Gesicht verschwunden) und somit waren einfach nur glücklich im Zug nach Macchu Picchu zu sitzen.
Auf der 4-stündigen Zugfahrt nach Aguas Calientes konnten wir bereits die Naturvielfalt bewundern. Was ich während dieser Fahrt außerdem feststellen konnte, dass es jemanden außer mir gibt der noch besser und mehr schlafen kann als ich. Die Antwort ist ganz einfach: Tabea Mayer

Von Aguas Calientes fuhren wir mit einem Bus bis an die Eingangstore des Weltwunders. Diese Fahrt war einfach NUR GENIAL! Mit unserer Gruppe kamen wir nach einem anstrengenden Anstieg von ca. 20 Minuten am Aussichtspunkt an – das hatte sich echt gelohnt! Unser Guide erklärte uns ca. 2,5 h alles wissenswerte:
Geschichte, Kultur, Namensgebung, Bauweise…etc.
Es war super interessant, wobei man auch irgendwann nichts mehr aufnehmen konnte. Somit starteten Tabea und ich unsere Fotosession Nr. 2.

Macchu Picchu ist einfach unbeschreiblich, dass einzige Problem ist: ES WIMMELT NUR SO VON TOURISTEN (wir waren ja auch zwei davon)!

Überglücklich und mit einem strahlen im Gesicht ging es am Abend zurück nach Aguas Calientes. Hier warteten wir auf unseren Zug. In dieser kurzen Zeit wurden wir von Moskitos gestochen, nein eher VERSTOCHEN! Letztendlich konnte man „fast“ keinen Unterschied zu unserem Gesicht sehen, denn das „rot“ vom Sonnenbrand war genauso stark ;-) (wir haben mal wieder die Sonne unterschätzt).

Nach der 4-stündigen Rückfahrt kamen wir übermüdet am Hotel an. Dort gab es für unseren Adrenalinspiegel ein paar Tassen „Coca-Tee“. Anschließend wollten wir nur noch ins Bett.

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