Freitag, 15. August 2008

Ein gewöhnliches Wochenende in Lima

Zum alltäglichen „ALMUERZO“ ging es dieses Mal in ein Restaurant in Miraflores mit leckerer und vielfältiger Buffet-Auswahl. Nachdem wir schließlich gegen halb fünf absolut gesättigt zurück zur „Planta“ kamen, rückte das Wochenende auch schon näher.

Um dieses richtig anklingen zu lassen, ging es ins Chili´s. Mit ein paar Cocktails und Lili´s alten Klassenkameraden war der Start ins Wochenende einfach perfekt! Am Samstag ging es dann erst einmal ins Zentrum (SHOPPING!!!!!). Lili zeigte mir wo man schönen, echten und dazu noch bezahlbaren Silberschmuck kaufen kann. Anschließend ging es nach Barranco, einem Stadtteil von Lima, der direkt am Meer liegt. Dort starteten wir eine kleine Kneipen- & Citytour. Um 24:00 Uhr gab es dann auch das Abendessen: Anticuchos und Choclos
Noch müde vom Samstag, starteten wir am Sonntag trotzdem in der frühe unseren „Familienausflug“ ins Landesinnern von Peru. Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir am Reiseziel an: COUNTRY CLUB „EL BOSQUE“ (Übrigens, sah ich das erste Mal nach Tumbes wieder die Sonne – ja es gibt sie tatsächlich noch!)

Was für ein Erlebnis!

Vor fünf Minuten fuhren wir an „halbfertigen“ Häusern vorbei und sahen all die Armut und jetzt weiß ich gar nicht wo ich hinschauen bzw. was ich zuerst machen soll:

- Schwimmen in einen der Pools
- Spielen auf den tollen Spielplätzen
- Karussell fahren
- Tennis, Squash oder doch Basketball spielen
- Paddelboot auf dem See fahren
- Reiten
- Fitness-Studio mit Sauna und Thermenbereich etwas relaxen
- Essen in einem der vielen Restaurants
- Grillen an einem der vielen Plätzen
Wir haben uns erst einmal für den Aussichtspunkt entschieden, damit ich wenigstens den größten Teil der Anlage sehen konnte. Nachdem wir am Abend nach Hause kamen, traf ich mich noch mit der Steffi im Starbucks. Den Rest des Abends verbrachten wir mit „quatschen“. Es ist einfach auch mal wieder schön einen ganzen Abend nur deutsch zu sprechen!

Freitag, 1. August 2008

Fiestas Patrias in Tumbes

Mein zweiter Trip ging in den Norden von Peru, nach Tumbes. Die Verwandtschaft von Lili & Pedro hat eine kleine Hospedaje zwischen Zorrites und Grau direkt am Meer. Wir wohnten direkt daneben in einem kleinen Bungalow. Lili und Pedro hatten ein Zimmer und wir „Kids“ haben uns zu viert ein Zimmer geteilt. Zwei mussten auf der Matratze schlafen und zwei teilten sich ein Stockbett. Außerdem gab es noch ein kleines Bad (jedoch KEIN warmes Wasser) und eine kleine Küche, die mit dem nötigsten wie Waschbecken und Camping-Kocher ausgestattet war. Denn zum essen ging es immer ein Haus weiter zu Sylvia (Verwandtschaft).

Bei Sylvia gab es mittags und abends warmes leckeres und deftiges Essen (natürlich immer mit Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch). Das Brot, Pizza und Hühnchen kamen immer frisch aus dem Steinofen.

Die selbstgemachten Nudeln & Ravioli, Fisch, Ceviche Suppen, Lagostinos, Tortillas, Yuca und Reis wurden immer in einer leckeren Vielfalt für uns zubereitet. Wie man sieht – am Essen hat es uns nicht gefehlt!

Neben dem leckeren Essen, gab es noch den 3 km Strand vor der Tür (dazu noch für uns alleine) und mit Sonnencreme "Schutzfaktor 70" konnte es dann ab in die Sonne gehen.









Keine Sorge, Ausflüge kamen natürlich auch nicht zu kurz:

Der erste Ausflug ging nach Tumbes - wobei die Stadt selbst, nicht wirklich schön ist. Immerhin habe ich sie gesehen! :-)











Ein Ausflug ging über die Grenze nach Ecuador, wo wir ein wenig durch den sogenannten „Schwarzmarkt“ geschlendert sind. Einmal ging es zu den Thermalen, was zu Beginn ein etwas komisches Gefühl war. Doch später wollte ich gar nicht mehr gehen!
Ein besonderes Erlebnis war der Ausflug mit den Fischern. Sie haben uns mit ihrem Floos erst einmal hinaus auf das Boot gebracht. Schon alleine das war ein echtes Abenteuer (wie in einem Piratenfilm). Dann ging es aufs offene Meer hinaus zum Fischfang. Nachdem sich dann Lili dreimal übergeben hat und sie auch einige Fische gefangen hatten, ging es dann zurück an Land. Das Highlight war der Ausflug zu den Manglares. Mit einem kleinen Holzboot ging es dann durch die Manglares.

Leider war auch schon nach einer Woche vorbei, denn am liebsten wäre ich einfach dort geblieben!