Dienstag, 13. Mai 2008

12. Mai 2008: Joshua Tree National Park


Da in Deutschland heute noch Feiertag ist – habe ich hier in den USA auch noch Feiertag:-)!

Um unser kulturelles Wissen zu steigern sind wir zum Joshua Tree National Park gefahren, denn laufen hätte man diese Strecke nicht können. Ab und zu haben wir einen kurzen „Stop“ gemacht und die verschiedenen Landschaften angeschaut und fotografiert.

Hier hätte ich wunderbar meine alten DAV Erfahrungen auspacken und testen können – doch leider ist meine komplette Kletterausrüstung in Deutschland! Wenn ich diese nicht aktiv anwenden kann, dann wenigstens die „kleine“ Variante: Den „Steinhügel“ hochsteigen!

Mama ist lieber unten geblieben – ihre Höhenangst hätte ihr sonst zu schaffen gemacht!

11. Mai 2008: Mother’s Day

Sonntag, Muttertag und dazu noch Pfingstsonntag – da beginnt man diesen Tag mit einem Gottesdienst. Eine geeignete Kirche zu finden, ist hier in den USA auch gar nicht so schwer. Die Kids haben ein besonderes Musical für alle Mütter vorbereitet – nur genial!

Anschließend hieß es dann: Minigolf spielen!

Hierzu muss ich einwerfen, dass ich wahrscheinlich zum ersten Mal nicht die Verliererin war. Nein, dank einem Punkt Vorsprung erreichte ich immerhin den vorletzten Rang – die erste Steigerung!

10. Mai 2008: Vom Pazifik in die Wüste







Nachdem ich meine Eltern am Flughafen abgeholt habe, sind wir gleich in Richtung Palm Springs gefahren, denn hier werden wir die kommenden drei Wochen verbringen.

Hier lässt es sich auf alle Fälle aushalten und von den im Internet berichteten 14°-20°C lässt sich hier nicht viel spüren – ich schätze eher um die 30°C. Aber beschweren werde ich mich da garantiert nicht!

Erst einer der beiden Pools, die Tennisplätze oder doch lieber den Jacuzzi einweihen?

Nein, doch lieber den Grill – so einen wollte ich schon immer haben!!!

Nachdem ich mich an die „schweren“ Bedingungen hier gewöhnt habe, sind wir am Abend (Mama’s Geburtstag) noch in die Stadt gegangen. Doch in welches Restaurant sollen wir gehen? Japanisch, chinesisch, mexikanisch, französisch, italienisch, thailändisch oder doch amerikanisch?

Am Ende wurde es dann eine Mischung aus amerikanisch und französisch, die genaue Herkunft kann man nicht feststellen – aber lecker war es auf alle Fälle. Doch bei den Preisen, sollte man dies auch erwaren können!

Während dem Abendessen, hatten wir eine schöne Aussicht auf die Straßen von Palm Springs: Mustang, Harley Davidson, Jeep, Porsche – jetzt realisiere ich es erst so richtig – wir sind tatsächlich in den USA!

9. Mai 2008: Flug von Frankfurt über NY nach LAX



Es ist soweit: Koffer, Reiserucksack, Laptop-Tasche & Rucksack sind gepackt.

Kaum zu glauben, so lange wartet man auf den Moment an dem es losgeht. Doch wenn es schließlich soweit ist, kommt es einem so unglaublich unrealistisch und absurd vor.

Mit all meinem Gepäck hat mich meine Mum nach Karlsruhe gefahren.
Weiter ging die Reise mit dem ICE nach Frankfurt. Doch wo sind im Zug all die Gentlemen, die einem helfen sein Gepäck auf die Ablagen des Abteils zu legen? Noch ungeschickter kann ich mich jetzt nicht mehr anstellen, um deutlich zu machen, dass ich evtl. Hilfe benötige.

Am Flughafen angekommen wartet eine lange Schlange vor dem Lufthansa-Schalter, da ist es doch immer wieder gut, drei Stunden vor Abflug bereits vor Ort zu sein. Von der Empfangshalle geht es durch den Zoll zum Gate. Doch war das nicht gerade Sarah Conner mit ihrem Mann?

Das gibt es doch gar nicht – Katrin, drehe dich noch einmal um – du musst dich geirrt haben. NEIN, das habe ich nicht! Soll ich jetzt normal bleiben und mich freuen, oder lieber wie so ein verrückter Fan hinterher rennen und nach einem Foto & Autogramm fragen?

Da ich jetzt einundzwanzig Jahre und daher laut Gesetz erwachsen bin, sollte ich mich auch so verhalten. Außerdem, für mich heißt es jetzt „Ab ins Land der grenzenlosen Freiheiten“!

Wie soll ich von Deutschland nun Abschied nehmen? Wie kann man das besser, als mit einer Laugenbrezel!

Gesagt – getan. Das Flugzeug wird schneller, alle sitzen gespannt auf ihren Plätzen und warten bis der Pilot das Flugzeug nach oben zieht. Ich – ich sitze da und beiße in meine Laugenbrezel!

Nach acht Stunden Flug, einem tollen Film (27 dresses) und sogar einem erträglichen Essen (Lob an Lufthansa!) landeten wir wackelig aber doch sicher im verregneten New York, Newark. Geschafft – die erste Prozedur meiner Reise ist hinter mir. Jetzt heißt es durch den Zoll. Seit wann wird man nach seinem Job und seiner Firma gefragt? Oder liegt das doch an dem Studentenvisum für Peru?

In New York heißt es erst einmal „DELAYED“ – jetzt darf ich noch einmal 2 h warten, bis es endlich zum wunderschönen Orange County weitergeht.

Nach einem 5 h Flug bin ich dann glücklich und zufrieden in LAX gelandet und selbst alle Koffer sind dabei. Yuppi! Jetzt nur noch ins Hotel – ich will einfach nur schlafen! Mit dem Shuttle einfach zum Hotel. Doch so einfach ist das gar nicht. Denn bis mir endlich ein netter Mann berichtet hat, dass man dem Hotel bescheid geben muss, war dann doch schon eine dreiviertel Stunde vergangen. Jetzt heißt es erst einmal schlafen!